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Seminar - Medizinische Bild- und Signalverarbeitung: Deep Learning, Simulation und Visualisierung - WS2018/2019

Kurzinformation: 
Nummer Umfang Termin Leiter
041404 2S Blockveranstaltung im Sommersemester F. Weichert (Informatik VII), D. Suter (Physik), J. Kierfeld (Physik)
Beschreibung: 
Die medizinische Bild- und Signalverarbeitung entwickelt sich sowohl durch komplexere und effizientere Algorithmen als auch durch neue bildgebende und verarbeitende Hardware zu einer Schlüsseltechnologie in der Diagnostik und Therapie unterschiedlicher Krankheitsbilder. Dabei deckt sie auch alle Themengebiete von der Generierung und Bearbeitung über die Visualisierung und Auswertung bis hin zur Simulation, Speicherung und Übertragung ab. Im Rahmen des Seminars sollen relevante Themen aus Sicht der Informatik und Physik betrachtet werden. Behandelt werden in den Vorträgen u.a. aktuelle Verfahren der Bildanalyse und Mustererkennung für die computergestützte Diagnostik und Therapie, zur zwei- und dreidimensionalen Rekonstruktion und Visualisierung sowie numerische und analytische Methoden zur Simulation und Beschreibung der relevanten Prozesse im Kontext der Diagnostik und Therapie. Zudem werden auch Arbeiten zu experimentellen und bildgebenden Verfahren (z.B. MRT) thematisiert.

Übergeordnet stehen sowohl allgemeine Methoden und Konzepte der Informatik als auch der Medizinphysik im Vordergrund. Innerhalb des Seminars sollen
  •  Maschinelle Lernverfahren (z.B. CNNs) zur Klassifikation relevanter Strukturen oder zur Vorhersage von Prozessen,
  •  Konzepte zur Generierung von realitätskonformen Modellen über Synthese (mittels tiefer Lernverfahren) oder additive Fertigungsverfahren,
  •  Algorithmen zur photorealistischen räumlichen Darstellung von anatomischen Strukturen (z.B. Registrierung, Rekonstruktion),
  •  Visualisierungsmethoden zur Darstellung statischer und dynamischer Vorgänge (Stichwort z.B. Streamlines),
  •  Techniken zur Simulation medizinischer und biologischer Vorgänge (z.B. Blutströmung), auch unter Beachtung spezifischer Krankheitsbilder (z.B. Aneurysma-tragende arterielle Blutgefäße),
  •  Messtechniken (z.B. CT, MRT) zur Ermittlung von Prozessen (z.B. Strömungsvorgängen) und anatomischen Strukturen
als Vortragsthemen behandelt werden. In Absprache mit den Veranstaltern können auch eigene Themenvorschläge eingebracht werden.
Teilnahmevoraussetzungen: 

Für Studierende der Informatik sind hilfreiche Voraussetzungen für das Seminar die Wahlpflichtvorlesung (Bachelor- bzw. Diplomstudiengänge) „Mensch-Maschine-Interaktion“ sowie Interesse an der Anwendung von Bild- und Signalverarbeitungsmethoden in der Medizin. Medizinische Vorkenntnisse sind zur Teilnahme nicht notwendig.
Für Studierende der Medizinphysik liegen keine expliziten Teilnahmevoraussetzungen vor.

Termin:

Das Seminar wird als Blockveranstaltung zum Ende der Vorlesungszeit oder in der vorlesungsfreien Zeit nach dem Wintersemester stattfinden. Der genaue Termin wird mit den Teilnehmenden abgesprochen.

Anmeldung:

Interessenten sollten sich, soweit nicht bereits geschehen, beim Veranstalter melden (Otto-Hahn-Str. 16, Raum 121,
Tel. 755 6122, E-Mail: frank.weichert@tu-dortmund.de)

Anmeldeschluss ist Freitag, der 12. Oktober 2018.

Vorbesprechung:

Vorbesprechung zum Seminar: Mittwoch, den 24.10.2018, von 16:00 - 17:00 Uhr im Raum 205 in der Otto-Hahn Str. 16 (SR205/OH16)